Ordnung am Arbeitsplatz

Bild: Der SchreibtischAuch wenn Ihre Kollegen Sie belächeln: Räumen Sie vor Feierabend immer Ihren Arbeitsplatz auf, dann fängt der nächste Tag umso leichter an. Wenn Sie einen Bürojob haben, sollte dies also der eigene Schreibtisch sein. Halten Sie eine feste Ordnung am Schreibtisch ein, z.B. links die neuen Akten, rechts die aktuell bearbeitete und in der Mitte ausreichend Platz zum Arbeiten. Vor Ihnen sollte noch genug Platz für Computer, Schreibwaren und persönliche Dinge sein. Alles, was Sie bereits erledigt haben, sollte eingeräumt, zurückgebracht oder archiviert werden – je nachdem, wie es in Ihrem Betrieb gehandhabt wird.

Auch an anderen Arbeitsplätzen sollte eine vernünftige Ordnung möglich sein, z.B. im Transporter eines Gärtners, im Werkzeugkasten eines Elektrikers, in der Aktentasche eines Lehrers oder im Personalraum eines Supermarktes. Lassen Sie sich nicht von Ihren Kollegen von Ihren Ordnungsversuchen abhalten, sondern versuchen Sie sogar, sie ebenso zu motivieren, denn das Arbeitsklima steigt mit einer Wohlfühl-Ordnung immens an!

Das Stichwort „Wohlfühlen“ führt automatisch zu einem anderen Punkt, der ebenfalls zu einem geordneten Arbeitstag gehört: die Pause. Auch (oder erst recht) in der heutigen Arbeitsatmosphäre, in der Überstunden zum Alltag gehören, sollten Sie auf Ihre gesetzlich zugesicherten Pausen bestehen. Denn nur so können Sie produktiv arbeiten und ordentliche Ergebnisse abliefern. Die Pausen sollten Sie dann möglichst effektiv nutzen, d.h. möglichst das Gegenteil von dem tun, was Sie während der Arbeitszeit tun. Für Bürohocker bedeutet das: Raus an die frische Luft und die Beine vertreten; für diejenigen, die harte Arbeit verrichten: Hinsetzen, die Muskeln entspannen und zur Ruhe kommen. Denken Sie auch daran, sich gesunde Lebensmittel mitzubringen, ernähren Sie sich bitte nicht nur von Kaffee und Zigaretten…