Ordnung und Sauberkeit

Was für das Ordnen an sich gilt, gilt umso mehr für das Putzen, nämlich die Regel „Warten Sie nicht zu lange“. Je mehr Dreck sich ansammeln kann, desto mühsamer wird es, ihn zu entfernen. Besonders schlimm sind dabei die folgenden Stellen: die dicke Staubschicht im Bücherregal, angebrannte Essensreste auf den Herdplatten, Seifenreste im Waschbecken und natürlich die Toilette…

Bild: Putzen und SaubermachenOft sind es versteckte Fallen, die man zunächst nicht bedenkt und erst bemerkt, wenn sie schon eine große Dreckkruste aufweisen, z.B. Staub auf den Fußleisten, dreckige Fensterrahmen oder dicke Spinnenweben in den Ecken. Manche Dinge sollten sogar sofort, ohne jedes Zögern, gereinigt werden, da sie später nicht mehr oder zumindest kaum zu entfernen sind, z.B. Teppichflecken, Wasserflecken auf der Fensterbank oder Wasser an rostenden Stellen (Messer, Käsereibe usw.).

Das klingt alles nach sehr viel Arbeit, aber es gibt inzwischen ganz praktische Hilfsmittel zum Putzen, z.B. handliche Wischmobs, Mikrofasertücher, die besonders gut zum Staubwischen geeignet sind, und natürlich das magische Staubsaugerrohr. Sie sollten beim Putzen immer von oben nach unten vorgehen, da auch der Dreck der Schwerkraft unterliegt. Außerdem sollten Sie in einem Kreis vorgehen, der dafür sorgt, dass Sie nicht mehr durch geputzte Stellen laufen müssen. Dies setzt natürlich voraus, dass Sie alle Putzutensilien zusammen halten und beim Putzen mit sich tragen, zum Beispiel in einem Eimer.

Achten Sie also darauf, regelmäßig zu putzen. Sie müssen dies ja nicht an einem einzigen Tag schaffen, sondern können es sich einteilen, z.B. ein Zimmer pro Woche oder eine Tätigkeit pro Tag. Oder Sie legen sich einen festen Termin fest, an dem Sie ein Zimmer spätestens fertig haben, dann können Sie es nicht ewig aufschieben. Vielleicht hilft Ihnen auch ein „Stundenplan“ bzw. ein Putzplan, den Sie im entsprechenden Zimmer aufhängen, z.B. im Küchenschrank für die Küche oder im Kleiderschrank für das Schlafzimmer. Der Ratschlag, nicht zu lange zu warten, gilt erst recht für Dinge, die sich schnell und erbarmungslos anhäufen, z.B. dreckiges Geschirr, Müll, Altglas, Zigarettenreste oder dreckige Wäsche.