Anleitung zum Kleiderschrank Aufräumen

Bild: Ordnung im KleiderschrankDer Saisonwechsel ist eine großartige Gelegenheit, den eigenen Kleiderschrank durchzuschauen, auszusortieren und anschließend neu zu ordnen. Man sollte sich hierfür einen ruhigen Tag gönnen, an dem man ansonsten nicht allzu viele Pläne hat. Erfahrungsgemäß bleibt es nicht beim in die Hand nehmen und überlegen, was man noch brauchen könnte: manche Kleidungsstücke müssen einfach angezogen werden, damit man weiß, ob sie noch passen und sich stilistisch einordnen lassen.

Vorbereitend sollte man ein paar große Tüten oder Müllsäcke für die aussortierten Stücke bereit halten, in denen diese dann auch direkt versenkt werden: aus den Augen, aus dem Sinn. Psychologisch hilfreich ist es sich, sich vorab nach einer guten Adresse zur Abgabe der Altkleider zu erkundigen – am besten eine Einrichtung, bei der man selbst vorbeifährt und die Kleidung hinbringt. Es fällt leichter, ein Stück loszulassen, wenn man schon weiß, dass sich jemand anders darüber freuen wird.

Desweiteren sollte man genug Bügel zur Hand haben, und zwar zweierlei Sorten. Für alle druckempfindlichen Stoffe eignen sich am besten Holz und Plastikbügel mit breiten Trägern. Diese allerdings nehmen auch viel Platz weg. Ergänzen kann man sie mit dünnen Metallbügeln aus der Reinigung, bei der man vorab ein kleines Kontingent erwerben kann. Schlau ist es auch, einen Block und Stift parat liegen zu haben. Oft fallen einem beim Aufräumen des Kleiderschrankes neue, kreative Kombinationen ein, die in der morgendlichen Hektik wieder vergessen sind, so dass man doch wieder zum Altbewährten greift. Die fertige Ideenliste kann von der Innenseite an den Schank gepinnt und immer wieder ergänzt werden.

Das große Aufräumen sollte zunächst mit einem selbst disziplinierten Ausdünnen des Kleidungsbestandes beginnen. Am besten stellt man sich die Frage, welche Kleidungsstücke man seit mehr als drei Monaten nicht getragen hat – und zwar nicht saisonbedingt. Davon ausgenommen sind Abendkleider, Faschingskostüme und ähnliches. Wer sich von diesen Stücken nicht sofort trennen kann, packt sie in einen Umzugskarton und stellt sie außer Sichtweite. Sind sie nach wiederum einen Monat immer noch nicht vermisst, dann weg damit.

Als nächstes sollte alle Winterkleidung getrennt und in Plastik gehüllt am besten an einem Ort aufbewahrt werden, an dem sie weniger Platz weg nimmt. Wichtig ist dabei, dass sie dennoch gelüftet wird und warm und trocken bleibt. Danach sollte die verbleibende Kleidung farblich sortiert werden: das hilft beim schnellen Aussuchen und Kombinieren. Noch ein Typ: ein Stück wohlriechende Seife und ein paar biologische Mottenkugeln sorgen für Sicherheit und Duft.